Hallo Welt - wir wünschen euch allen einen wunderschönen Tag des Baumes

Unser Cermeter Blog - die Geschichte eines jungen Kleinunternehmens

25. April 2017 - Tag des Baumes - eine wunderbare Gelegenheit für uns, diesen Blog zu starten, und zukünftig mit euch verstärkt in Kontakt zu treten. Wir möchten an dieser Stelle einerseits ein wenig von uns, unserer Idee, unseren ersten Gehversuchen im Onlinebusiness sowie unserem Weg erzählen. Und wir freuen uns über alle die uns bisher begleitet haben sowie in der Zukunft die Treue halten. Danke euch!

Andererseits möchten wir an dieser Stelle unser Know-How rund um Pflanzen teilen und auf eure Fragen eingehen. Wir sind sicher nicht allwissend - im Laufe der Jahre haben wir dennoch einen Fundus an Tipps und Tricks aufgebaut an dem wir euch teilhaben lassen wollen. Wir freuen uns auf euer Feedback, eure Fragen und Anregungen! Alles Gute, euer Tobias und Harald!

P.S.: Das erste Bild hier unten drunter ist ein Jimdo-Standard-Bild - es gefällt uns so gut, dass wir es für euch sichtbar lassen.:)


www.cermeter-pflanzen.de Blog Feed

Wald im Wandel - Cermeter hilft (Di, 06 Aug 2019)
Trockenheit, Borkenkäfer, Stürme - Unsere Wälder sind bedroht!   Der Klimawandel ist eindeutig in Deutschland angekommen. Immer trockenere Sommer lassen die Borkenkäfer-Populationen explodieren. Die Holzpreise sinken immer weiter. Für Waldbauern ist es aktuell keine einfache Zeit. Was über Generationen herangewachsen ist, wird durch Stürme, Käfer und Trockenheit innerhalb weniger Monate zerstört. Die Eigentümer stehen teilweise vor dem Ruin. Vor allem Gebiete mit großen Fichtenanteilen, wie es auch in der Cermeter Heimat, der nördlichen Oberpfalz der Fall ist, sind extrem betroffen. Sachen, Thüringen, Bayern und Sachen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg leiden dabei am meisten.       Wir möchten in diesem Artikel auf Fehler eingehen, die in den vergangenen Jahren gemacht wurden, aber auch Lösungen aufzeigen, wie der Waldumbau gelingen kann.       Die Fichte - Der bisherige "Brotbaum" der Waldbauern, die Fichte, welcher teilweise in Monokulturen angebaut wurde, hat keine Chance gegen den Klimawandel. Zu flach sind seine Wurzeln, als dass er das Grundwasser erreichen könnte. Wir raten jedem Waldbesitzer ab, in irgendeiner Art und Weise junge Fichten anzupflanzen. Diese Investition hat unserer Meinung nach keinerlei Zukunft. Wir haben sie seit zwei Jahren aus dem Sortiment genommen.       Die Douglasie - Die Douglasie ist eine absolute Alternative zur Fichte. Ihr Wachstum ist standortabhängig sogar besser, als die Fichte, das Holz vergleichbar. Sie verträgt Trockenheit, wenn sie angewachsen ist deutlich besser, als die Fichte. Allerdings sollten Douglasien immer als Topfware verpflanzt werden. Wurzelnackte Ware ist abzuraten. Die Anwachsraten sind erfahrungsgemäß gering. Cermeter wird sein Angebot rund um die Douglasie (ausschließlich Topfware!) deutlich ausbauen. Bereits im Frühjahr 2019 war ein enormer Nachfragesteigerung nach der Douglasie zu verzeichnen, sodass unsere Bestände bereits kurz nach dem Saisonstart ausverkauft waren. Für den Herbst 2019 haben wir unsere Bestände aufgestockt. Allerdings erwarten wir weiterhin eine gesteigerte Nachfrage nach der Douglasie. Wir raten: Douglasie in den Bestand mit bis zu 25% beimischen!       Die europäische Lärche - Die Lärche hat ein hervorragendes Holz, welches weiterhin sehr gefragt ist. Cermeter Topflärchen eigenen sich ebenfalls ideal zur Beimischung in den Bestand. Sie haben einen festen Wurzelballen und trotzen so der Trockenheit im Vergleich zu wurzelnackten Pflanzen deutlich länger. Cermeter empfiehlt: Beimischung zum Bestand von bis zu 20%.       Die Eiche - Viele Forstbesitzer haben sich bisher davor gehütet Eichen anzupflanzen. Sie wachsen relativ langsam, weshalb der Ertrag erst sehr viel später anfällt, als bei anderen Baumarten. Sie liefern allerdings eines der besten Hölzer Deutschlands und erzielen entsprechend auch regelmäßig hohe Preise. Wir bieten deshalb ebenfalls Topfpflanzen der Eiche an. Als Beimischung bis zu 10% tragen sie zum klimaresistenten Wald bei.       Die Tanne - Tannen gehören definitiv zu den Bäumen, die auch im Zuge des Klimawandels einen Platz in unseren Wäldern behalten werden. Als Tiefwurzler sind sie gut mit Wasser versorgt und strotzen so auch längeren Trockenperioden. Cermeter setzt auf Topf-Tannen zwischen 20 und 30cm Pflanzenhöhe.       Die Buche - Ebenso wie die Eiche gehört Buchenholz zu den Harthölzern. Sie wächst ebenfalls langsamer, als die oben genannten Nadelbäume. Allerdings liefert sie hervorragendes, gut verwertbares Holz. die Buche sollte in keinem Wald fehlen. Wir empfehlen eine Beimischung von bis zu 25%.       Die Elsbeere - Kaum bekannt, hat Cermeter mit der Elsbeere hier eine absolute Top Pflanze im Angebot. Die Elsbeere liefert bei Stammauktionen regelmäßig die höchsten Renditen. Stämme werden teilweise mit mehr als 10.000€ gehandelt. Wir haben vor zwei Jahren begonnen Elsbeeren anzubieten. Die Nachfrage unserer Kunden bestätigt unsere Strategie. Edelhölzer als Beimischung von bis zu 3% machen jedes Waldstück attraktiver und diversifizierter. Wir empfehlen die Elsbeeren im 2L Topf in Einzelstellung mit in den Wald einzubringen.  
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Welche Baumart braucht wie viel Licht? (Wed, 10 Jul 2019)
Mit diesem Artikel wollen wir im wahrsten Sinne des Wortes Licht ins Dunkel bringen. Welche Baumart hat welchen Bedarf an Licht? Was sind typische Vertreter der Lichtbaumart, der Halbschattenbaumart und der Schattenbaumart? Welcher Waldbaum braucht am meisten Licht?   Wie wir bereits verraten haben wird zwischen drei Kategorien unterschieden: Lichtbaum, Halbschattenbaum und Schattenbaum. Für ihr Wachstum haben Lichtbaumarten einen Bedarf von etwa 10 bis 20 Prozent des Sonnenlichts. Demgegenüber stehen die Schattenbaumarten, welche im Wachstum kein volles Sonnenlicht mögen und mit 1 bis 10 Prozent des Außenlichts gut auskommen. Lichtbaumarten weisen in der Regel ein sehr schnelles Anfangswachstum auf. Beim Pflanzen / Setzen von Lichtbäumen sollte folglich auf ausreichend Platz / Fläche zwischen den einzelnen Setzlingen geachtet werden. Selbstverständlich haben auch der Bodentyp mit mehr oder weniger vorhandenen Nährstoffen und Wasser einen großen Einfluss. Welche Baumart braucht am meisten Licht? Unter den europäischen Bäumen brauchen die Europäische Lärche sowie die Hänge-Birke am allermeisten Licht. Halbschattenbaumarten vertragen eine leichte Beschattung durch andere Bäume.   Warum ist es wichtig die Baumart zu kennen? Weil diese Aufschluss gibt, welche Baumart wo gepflanzt werden soll. Je nach Quellenlage werden die Baumarten leicht unterschiedlich eingeteilt. In der Natur gibt es nun mal selten Schwarz und Weiß sondern fast immer fließende Grenzen. Mit der nachfolgenden Kategorisierung kommen wir der Wahrheit sicherlich nahe:   Lichtbaumarten Hängebirke Moorbirke Europäische Lärche Schwarzkiefer Waldkiefer Espe Stieleiche Weide   Halbschattenbaumarten Bergahorn Blutbuche Douglasie Elsbeere Fichte Flatterulme Gemeine Esche Hainbuche Linde Vogelkirsche   Schattenbaumarten Europäische Eibe Koreatanne Küstentanne Nordmanntanne Rotbuche Weiß-Tanne   Quellen Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: Das Kosmos Wald- und Forstlexikon. Kosmos Verlags-GmbH 2005 Handstanger: Zeitgemäße Waldwirtschaft. Leopold Stocker Verlag, Graz 2006 Linstow: Bodenanzeigende Pflanzen. Preußisch Geologische Landesanstalt, Berlin 1929 https://www.garten-treffpunkt.de/lexikon/baeume.aspx#lichtbedarf https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtbaumart https://de.wikipedia.org/wiki/Halbschattenbaumart https://de.wikipedia.org/wiki/Schattbaumart
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