Hallo Welt - wir wünschen euch allen einen wunderschönen Tag des Baumes

Unser Cermeter Blog - die Geschichte eines jungen Kleinunternehmens

25. April 2017 - Tag des Baumes - eine wunderbare Gelegenheit für uns, diesen Blog zu starten, und zukünftig mit euch verstärkt in Kontakt zu treten. Wir möchten an dieser Stelle einerseits ein wenig von uns, unserer Idee, unseren ersten Gehversuchen im Onlinebusiness sowie unserem Weg erzählen. Und wir freuen uns über alle die uns bisher begleitet haben sowie in der Zukunft die Treue halten. Danke euch!

Andererseits möchten wir an dieser Stelle unser Know-How rund um Pflanzen teilen und auf eure Fragen eingehen. Wir sind sicher nicht allwissend - im Laufe der Jahre haben wir dennoch einen Fundus an Tipps und Tricks aufgebaut an dem wir euch teilhaben lassen wollen. Wir freuen uns auf euer Feedback, eure Fragen und Anregungen! Alles Gute, euer Tobias und Harald!

P.S.: Das erste Bild hier unten drunter ist ein Jimdo-Standard-Bild - es gefällt uns so gut, dass wir es für euch sichtbar lassen.:)


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Mammutbäume - ganz neu bei Cermeter (Do, 11 Mär 2021)
Mammutbäume? Was sind Mammutbäume? Die Mammutbäume (lat.: Sequoioideae) sind eine Unterfamilie der Pflanzenfamilie der Zypressengewächse (lat.: Cupressaceae), wobei es nur noch drei lebende Baumarten / monotypische Gattungen gibt. Alle andere Vertreter sind leider bereits ausgestorben. Welche Mammutbaumarten gibt es? Von den drei noch lebenden Baumarten können wir Ihnen seit dieser Woche in unserem Cermeter Shop zwei anbieten - den Riesenmammutbaum und den Küstenmammutbaum. Hoffentlich gelingt es uns irgendwann zudem den dritten im Bunde offerieren zu können - den Urweltmammutbaum.   Sie alle sind Koniferen, also Nadelhölzer und so genannte nichtheimische Baumarten, also solche, die ihr natürliches Verbreitungsgebiet vor Beginn der Neuzeit (Entdeckung Amerikas) nicht in Deutschland hatten. In letzter Zeit wird der Anbau nichtheimischer Baumarten (zu denen beispielsweise auch Douglasie und Küstentanne zählen) überwiegend positiv gesehen, da er eine Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels darstellt. In bayerischen Wäldern sind es derzeit schätzungsweise 1,5 % bis 2 % der Bäume.    Wer brachte den Mammutbaum nach Deutschland? Der naturverbundene König Wilhelm I. von Württemberg soll durch Berichte aus Amerika, erzählt von Händlern und Reisenden, so begeistert gewesen sein, dass er 1864 als erster in Deutschland Mammutbaumsamen bestellte. Wilhelma-Saat bezeichnet deswegen nicht zufällig die Samen des Riesenmammutbaums. Der damalige Samenhändler war vermutlich Christian Schickler. Ein Hofgärtner in Stuttgart zog aus dem Saatgut aus Übersee schließlich mehrere tausend Sämlinge groß die als exotische Rarität zur Zierde der herrschaftlichen Königs- und Fürstenhäuser heiß begehrt waren. Als im Jahr 2014 das 150. Jubiläum der Mammutbäume in Deutschland gefeiert wurde, existierten noch mindestens 132 der damaligen Exemplare.    Welcher Mammutbaum wächst am schnellsten und wird am höchsten? Die höchsten lebenden Bäume der Welt sind Küstenmammutbäume - und sie sind zudem sehr schnellwachsend, auch schneller als die Bergmammutbäume die dafür wiederum dickere Stämme ausbilden. Der zurzeit höchste bekannte Baum der Erde heißt Hyperion, ein Küstenmammutbaum der im Redwood-Nationalpark in Kalifornien steht und rund 116 m hoch ist. Benannt wurde er nach dem Titanen Hyperion der griechischen Mythologie. Der zweithöchste bekannte Baum der Erde ist Stratosphere Giant - ebenfalls ein Küstenmammutbaum - rund 113 m hoch. General Sherman Tree (83,8 m) und General Grant Tree (81,7 m) sind die höchsten bekannten Riesenmammutbäume. Die größten Exemplare des Urweltmammutbaums erreichen Wuchshöhen von über 50 m. Der bereits angesprochene Riesenmammutbaum General Sherman Tree ist hingegen der voluminöseste lebende Baum der Erde (1.486,9 m³, Stand Dezember 2012) und schätzungsweise 1.900 bis 2.500 Jahre alt.   Wo wächst der Mammutbaum? Der Riesenmammutbaum und der Küstenmammutbaum stammen beide aus den Vereinigten Staaten, aus Kalifornien, der Urweltmammutbaum aus China. Etwas genauer? Gerne! Während der Riesenmammutbaum an den Westhängen der Sierra Nevada in Kalifornien beheimatet ist, lebt der Küstenmammutbaum stattdessen an den regenreichen bis nebelfeuchten pazifischen Küstenstreifen von Nordkalifornien über Oregon bis nach Washington im Norden und der Urweltmammutbaum in den Berggegenden in den Regionen Sichuan und Hubei der Volksrepublik China. Alle drei bekommen grundsätzlich auch in Mitteleuropa, wobei der Küstenmammutbaum vor allem in jungen Jahren hinsichtlich seiner Frostverträglichkeit im Winter geschützt werden sollte. Dies geschieht beispielsweise durch eine dicke Schicht Rindenmulch auf der Baumscheibe und mehrere Lagen Gartenvlies die um den Stamm gewickelt werden. Der Riesenmammutbaum und der Urweltmammutbaum sind hingegen relativ frosthart.   Riesenmammutbäume sind übrigens Pyrophyten. Die dicke und faserige Rinde schützt sie vor Waldbränden, die in den trockenen Wäldern an der Sierra Nevada in den westlichen USA häufig auftreten können. Die meisten alten Bäume zeigen deutliche Brandnarben, welche aber oftmals wieder verheilen. Die Zapfen der Riesenmammutbäume öffnen sich erst nach einem Waldbrand. Nachdem viele der anderen konkurrierenden Pflanzen verbrannt sind, können die Samen ungestört in der nährstoffreichen Ascheschicht keimen. Sie sind also an diese Extrembedingungen hervorragend angepasst, profitieren sogar von Waldbränden.   Und welche Trivialnamen gibt es? Der Urweltmammutbaum (Metasequoia glyptostroboides) wird außerdem noch Chinesisches Rotholz, Metasequoie, Dawn-Mammutbaum und Wassertanne genannt. Der Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) ist auch bekannt als Bergmammutbaum, Kalifornischer Mammutbaum und Wellingtonie. Der Küstenmammutbaum (Sequoia sempervirens) wird auch als Küsten-Sequoie bezeichnet.   Sind Mammutbäume Flachwurzler und verlieren sie im Winter ihre Nadeln? Ja, sie sind Flachwurzler, bilden also normal keine Pfahlwurzeln aus. Ihr Wurzelwerk breitet sich stattdessen tellerförmig in den oberen Bodenschichten aus - teilweise bis über 20 m weit. In Mitteleuropa gibt es beim Riesenmammutbaum eine Besonderheit - ab und an bildet er neben dem Flachwurzelsystem zusätzlich eben doch eine gewisse Pfahlwurzel aus die bis über 1,5 m in den Boden reichen kann. Im Winter behalten sie wie fast alle Nadelbaumarten ihre Nadeln. Eine typische Ausnahme stellt die Lärche dar, die ihre Nadeln im Winter verliert. Mammutbäume haben dafür eine andere Gemeinsamkeit mit der Lärche - sie sind klare Lichtbaumarten, benötigen also relativ viel Licht.   Quelle: https://www.lwf.bayern.de/wissenstransfer/oeffentlichkeitsarbeit/009288/index.php https://www.lwf.bayern.de/boden-klima/baumartenwahl/229605/index.php https://www.gartenlexikon.de/mammutbaum/ https://www.geo.de/geolino/natur-und-umwelt/10586-rtkl-pflanzen-mammutbaeume https://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_78847120/mammutbaum-sanfter-riese-in-drei-gigantischen-arten.html#:~:text=Der%20Redwood%20ist%20zudem%20ein,zu%2015%20Zentimeter%20langen%20Nadeln. https://de.wikipedia.org/wiki/Mammutb%C3%A4ume https://de.wikipedia.org/wiki/Riesenmammutbaum https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCstenmammutbaum https://de.wikipedia.org/wiki/Urweltmammutbaum https://www.wissen.de/lexikon/mammutbaum URL zum Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Riesenmammutbaum#/media/Datei:General_Grant_tree.jpg - es zeigt den Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) namens „General Grant Tree“ im Kings Canyon National Park, Source & Author:  Christoph Rückert/Kirsten Auferkorte, Permission: Released under the GNU Free Documentation License; you are free: 1. to share (to copy, distribute and transmit the work) & 2. to remix (to adapt the work) under the following conditions: 1. attribution (you must give appropriate credit, provide a link to the license, and indicate if changes were made. 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Unsere Neuzugänge im Herbst 2020 - neu bei Cermeter (Mon, 14 Dec 2020)
Viele von Ihnen, liebe Besucherinnen und Besucher unserer Onlinepräsenz, haben es bestimmt schon bemerkt. In den letzten Wochen und Monaten haben wir zahlreiche Neuzugänge zu verzeichnen gehabt. Wir freuen uns sehr, Ihnen ein stetig wachsendes Portfolio anbieten zu können - insbesondere mit vielversprechenden "Klimabäumen" für einen Wald der den Herausforderungen des Klimawandels standhält. Hinzu kommen interessante Tannenarten für Ihren Garten, Park oder Ihre Christbaumplantage.   Seit einiger Zeit können wir Sandbirken (Hängebirken), Edeltannen (Nobilistannen), Felsengebirgstannen (Korktannen / Felsentannen), Koloradotannen (Grautannen), Robinien (Silberregen / Scheinakazien) und Roteichen (Amerikanische Spitzeichen) anbieten. Bitte nicht wundern - viele Bäume sind unter vielen verschiedenen Bezeichnungen bekannt - weltweit verbindlich sind nur die wissenschaftlichen Namen. Und selbst hier gibt es manchmal Synonyme. Für die Hängebirke existieren beispielsweise drei unterschiedliche wissenschaftliche Bezeichnungen. Welcher Weihnachtsbaum ist besonders? Nachfolgend finden Sie eine kurze Vorstellung der vielversprechenden Setzlinge, welche inzwischen Eingang in unseren Onlineshop gefunden haben. Detaillierte Informationen finden Sie direkt bei den Produkten - folgen Sie einfach dem jeweiligen Link.   Sandbirke (Betula pendula / Betula alba / Betula verrucosa) Laubbaum Alternativname: Hängebirke, Weißbirke, Warzenbirke Deutschlands Baum des Jahres 2000 sehr schnell und hochwachsende Gehölze - nach sechs Jahren sind Wuchshöhen von bis zu 7 Metern möglich Pionierbaumart im Forst die oft gemeinsam mit Waldkiefern und Deutschen Eichen / Stieleichen anzutreffen ist in Garten und in Alleen oftmals als Zierbaum verwendet Birkenholz wird unter anderem für den Möbel- und Innenausbau verwendet auch als Brennholz ist die Hänge-Birke hervorragend geeignet   Edeltanne (Abies procera / Abies nobilis) Nadelbaum Alternativnamen: Nobilistannen, Silbertanne einer der größten und lichtbedürftigsten Tannen (Lichtbaumart) kann als Pionierpflanze im Forst fungieren als Bau- und Konstruktionsholz ist das Holz der Edeltanne sehr geschätzt wegen ihrer blauen Benadelung ist sie auch in Garten und Parks beliebt als Christbaum / Weihnachtsbaum stand sie im Jahr 2012 in Deutschland auf Platz 3 der Beliebtheitsskala - in Irland steht sie regelmäßig auf Platz 1   Felsengebirgstanne (Abies lasiocarpa) Nadelbaum Alternativnamen: Korktanne, Felsentanne ihren Namen hat sie von der dicken, weichen, „verkorkten“ Rinde sie stammt aus dem Westen Nordamerikas mit einem Hauptverbreitungsgebiet (je nach Varietät) in Höhenlagen von 600 m bis über 3.500 m  sie ist trockenheitsresistent, kompaktwachsend (sehr langsames Wachstum) und verhältnismäßig anspruchslos hinsichtlich dem Standort (wobei sie Nordhänge bevorzugt) wird wegen der bläulichen Benadelung als Zierbaum in Gärten und Parks gerne gepflanzt sowie als Weihnachtsbaum kultiviert   Koloradotanne (Abies concolor) Nadelbaum Alternativnamen: Grautanne stammt aus dem Westen Nordamerikas relativ schnell wachsende Bäume die Wuchshöhen von über 50 m erreichen können in Mitteleuropa, als Park- und Gartenbaum stark verbreitet besonders in den Vereinigten Staaten sehr gerne als Weihnachtsbaum verwendet - immer häufiger aber auch in Europa   Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia) Laubbaum Alternativnamen: Weiße Robinie, Falsche Akazie, Scheinakazie, Gemeiner Schotendorn, Silberregen Deutschlands Baum des Jahres 2020 sie stammt aus Nordamerika, erreicht Wuchshöhen von bis etwa 35 m und wird seit fast 400 Jahren in europäischen Parks und Gärten gepflanzt wird zur Wiederaufforstung nach zum Beispiel Waldbränden und zur Vermeidung von Bodenerosion ist sie gut geeignet Vorsicht ist geboten, da sie in naturnahe, mitteleuropäische Waldbestände eindringen und die Biodiversität gefährden kann („invasiver“ Neophyt) - sie sollte deshalb nicht in Naturwaldreservaten und Naturschutzgebieten gepflanzt werden für den klimabedingten Waldumbau ist sie ein echter Hoffnungsträger - sie ist einerseits hitze- und trockenheitstolerant und wächst andererseits recht schnell die Qualität des Holzes ist überragend - sowohl als Energieholz als auch für vielschichtige Anwendungen wie Zaun- und Weidepfähle, Gartenmöbel und Terrassendielen, Wasser-, Boots- und Brückenbau sowie für Lärmschutzwände   Roteiche (Quercus rubra) Laubbaum Alternativname: Amerikanische Spitzeiche ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet befindet sich in Nordamerika vom nördlichen Mexiko über die Vereinigten Staaten bis ins südliche Kanada in Mitteleuropa wird die Amerikanische Spitzeiche seit Beginn des 18. Jahrhunderts aufgrund ihrer attraktiven Blattform und ihrer schönen Herbstfärbung gerne als Garten-, Park- und Alleebaum angepflanzt forstwirtschaftlich spielt sie in weiten Teilen Europas eine gewisse Rolle - verglichen mit den "heimischen Eichenarten" ist die Roteiche resistenter gegen Schädlinge, schattenverträglicher und zuwachsstärker und wird gerne gemeinsam mit Rotbuchen gepflanzt in Nordamerika wird sie im Kampf gegen Waldbrände oft als Brandschutzriegel gepflanzt  
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