Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen Laubbäumen und Nadelbäumen?

Eine häufig gestellte Frage ist die, nach dem Unterschied zwischen Laubbäumen und Nadelbäumen, und damit verbunden die Frage welcher Baumtyp besser ist. Zu den Laubbäumen gehören zum Beispiel die Eichen, der Bergahorn, die Elsbeere und die Blutbuchen, zu den Nadelbäumen beispielsweise die Lärche, die Blaufichte, die Douglasie und die Nordmanntanne. Wir möchten im nachfolgenden Blogartikel die wesentlichen Merkmale und Vorzüge darstellen und aufzeigen, dass sich beide Typen häufig gut ergänzen.

 

Zunächst ein paar Zeilen zum Thema Wasserverbrauch und Wasserspeicherung: Der Bedarf an Wasser hängt grundsätzlich von Alter und Größe der Pflanzen ab. Vergleicht man ähnliche Laub- und Nadelbäume, dann stellt man fest, dass Nadelbäume im Schnitt weniger Durst haben, also nicht so viel Wasser verbrauchen. Außerdem können sie in ihren Nadeln Wasser speichern und in den darauffolgenden Stunden und Tagen nach und nach wieder abgeben. Laubbäume haben hingegen die Neigung, dass das Wasser verdunstet, und somit oft einen relativ hohen Wasserverbrauch.

 

Bezüglich dem Bedarf an Nährstoffen ergeben sich auch Unterschiede: Laubbäume brauchen in der Regel nährstoffreiche Böden, Nadelbäume kommen normalerweise mit weniger Nährstoffen aus. Bezüglich Lebensraum und klimatischen Bedingungen bevorzugen Laubbäume gemäßigte und tropische Zonen. Nadelbäume finden sich tendenziell eher in kälteren und trockeneren Gebieten. Hinsichtlich Luftverschmutzung erweisen sich Laubbäume als deutlich widerstandsfähiger. Nadelbäume sind oft empfindlich gegen schlechte Luft.

 

Aus biologischer Sicht sind Laubbäume so genannte Bedecktsamer deren Bestäubung durch Insekten erfolgt. Nadelbäume sind hingegen Nacktsamer. Da sie keine richtigen Blüten ausbilden welche Insekten anlocken sorgt der Wind für die Bestäubung. Fast alle Nadelbäume sind immergrün, werfen ihre Nadeln im Herbst also nicht ab. Eine der rühmlichen Ausnahmen ist die Lärche. Von den Laubbäumen verlieren im Herbst / Winter fast alle ihre Blattkrone. Ausnahmen sind Rotbuchen, Hainbuchen und Eichen: Ihre Blätter verfärben sich im Herbst, im Frühjahr werden die Welken Blätter dann abgeworfen und durch neue ersetzt,

 

Grundsätzlich gibt es kein Besser oder Schlechter. Häufig macht es Sinn, beide Typen zu pflanzen, da sie sich in der Regel gut ergänzen und in Kombination widerstandsfähiger sind gegen klimatische Veränderungen und Schädlinge. Superlative finden sich ebenfalls bei beiden Typen: Der mit 115,5 m höchste Baum der Welt, Hyperion genannt, ist ein Küstenmammutbaum (Nadelholz) und steht in Kalifornien. Der höchste Baum Deutschlands ist ebenfalls ein Nadelbaum: Waldtraut vom Mühlwald ist eine 63,33 m hohe Douglasie. Das Holz des Balsabaums (Laubbaum) weist die geringste Dichte auf.  Der älteste Baum Deutschlands steht in Hessen: es handelt sich um eine Linde, ein über 1.000 Jahre alter Laubbaum. Die älteste Baumart der Erde (vermutlich ältestes lebendes Fossil der Pflanzenwelt) ist der Ginkgo-Baum, seines Zeichens weder ein waschechter Laubbaum noch ein richtiger Nadelbaum. Sondern eben ein Ginkgo-Baum.

 

Gingkobäume finden Sie immer wieder in unserem Onlineshop. In unserem Deutschland-Paket bieten wir Ihnen eine naturnahe Mischung aus Nadel- und Laubhölzern.

 

By the way: Zum Thema Luftverschmutzung / Klimawandel / Umweltschutz / Kohlenstoffdioxid-Kompensation (Wie viel CO2 kann ein Baum speichern?), haben wir uns HIER Gedanken gemacht. Selbstverständlich für Nadelbäume und für Laubbäume.

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Kommentare: 2
  • #1

    YoloMan69 (Freitag, 26 Januar 2018 12:32)

    des stimmt nd

  • #2

    Cermeter (Montag, 19 März 2018 18:07)

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